Der Rumpfmotor bedarf vor der Montage des Zylinderkopfes einiger Vorarbeiten.

  • Absaugen des alten Kühlmittels
  • Vestopfen aller Wasser- und Ölkanäle mit Papiertüchern
  • Reinigen der Dichtfläche mittels Schaber und Abziehstein
  • Entfernen des Papiers und durchblasen der Wasserkanäle
  • Ausblasen der Schraubenlöcher für die Zylinderkopfschrauben
  • Optional: Reinigung der Kolben

Ich habe mich gegen eine Reinigung der Kolben entschieden, da diese im Betrieb nach kurzer Zeit sowieso wieder eine Rußschicht aufbauen. Ich wollte damit verhindern, dass weitere lose Partikel in die Kolbennuten geraten und dort ggf. Probleme bereiten. So wurden nur lose Verkokungen mit etwas Druckluft beseitigt.

Die Dichtfläche des Rumpfmotors lässt sich gut mit einem Schaber für Ceranfelder reinigen. Wer mag, kann zusätzlich noch einen Abziehstein einsetzen. Ich habe die Dichtfläche mit geölten Schleifpads (400er Körnung) abgerieben, was vollkommen ausreichend ist. Die Materialabnahme ist bei einem Graugussrumpf nicht besonders hoch. Bei Leichtmetallmotoren muss man hier gänzlich anders vorgehen und die Dichtfläche am Rumpfmotor ggf. ebenfalls planen lassen.

Gereinigter Rumpfmotor

Nachdem die Dichtfläche gereinigt und entfettet wurde, haben wir zwei alte Zylinderkopfschrauben als Führung in die diagonal außen liegenden Schraubenlöcher gesetzt und die Zylinderkopfdichtung samt Passhülsen (2 Stück) eingesetzt.

Zylinderkopfdichtung aufgelegt

Es empfiehlt sich bei weiteren Arbeiten, wie zum Beispiel dem Einbau der Ansaugbrücke, den Rumpfmotor abzudecken, damit kein Dreck in ihn gelangt.

Ansaugbrücke installiert